Wer glaubt eine chronologischen Lebenslauf vorzufinden der wird enttäuscht werden.
Die Personen die in den Geschichten vorkommen sind real, sofern es sich um die jeweiligen Hauptcharaktere handelt. Allerdings übernehme ich keine Garantie dafür, dass die Personen auch so heißen wie in den Geschichten und die Orte immer zu den Personen passen.
Thematisch geht es um die Geschichte meiner Leidenschaft. Ich bin gerade dabei meine Lust, meine Libido wieder zu entdecken.
Es war einmal ein Sucher.
Sucher war kein ehrbarer Beruf, als Sucher war man in Gefahr Dinge zu finden,
die von den Bewohnern abgelehnt wurden, weil diese Dinge andersartig, neuartig
waren. Als Sucher ging man das Risiko ein anderen Wesen zu begegnen, von denen
die Bewohner schauderhafte Geschichten erzählten, die sie versuchten zu
vertreiben und zu vernichten.
Eines Tages ging der
Sucher wieder los. Wie er so wanderte begegnete er einer Frau, er unterhielt
sich mit ihr, trank mit ihr. Sie hatte keinen Argwohn gegen den Sucher. Sie lud
den Sucher ein, ein Stück des Weges mit ihr zu gehen. Da sie so freundlich zu ihm
war begleitete er sie gerne. Sie erzählte ihm immer mehr und erzählte ihm von
einem Tempel, sie erzählte ihm, dass sie in diesem Tempel eine geweihte
Priesterin sei. Er wurde neugierig und bat sie ihm den Tempel zu zeigen. Gerne
willigte die Priesterin ein und zeigte ihm den Tempel. Neugierig wie der Sucher
war bat er die Priesterin ihm auch den Kult zu erklären, zu zeigen, mit ihm die
Messe zu feiern. Die Priesterin erklärte ihm alles und erzählte ihm auch, dass
nach dem Ritus nichts mehr so sein würde wie vorher, er könne zurückkehren in
sein altes Leben, er solle sich aber davor hüten von dem Erlebten zu erzählen,
da die Bewohner ihn sonst ausstoßen würden. Sie die Priesterin war eines dieser
Wesen, die die Bewohner hassten.
Alles was ihm die Priesterin erzählte gefiel dem Sucher und so bat er sie noch
einmal, den Ritus zu zelebrieren. Was der Sucher erlebte faszinierte ihn,
fesselte ihn und er schwor sich diesen Ritus immer wieder zu feiern. Die
Priesterin versicherte ihm, dass er willkommen sei wenn er das Ritual mit ihr
zelebrieren wolle.
Es war Sommer, Prüfungszeit. Diese fanden immer Samstags statt,
vielleicht aus Bosheit, dass wir nicht so viel Zeit für Party, für Feiern
verbringen – wer weiß das schon.
Unut und ich waren seit einem knappen Jahr dieses crazy,
durchgeknallte Paar – in den Augen der anderen – das angeblich nicht so recht wusste
ob Sie zusammengehören oder nicht – wir wussten das, aber egal. Neben Unut gab
es C, eine für mich eigentlich zu junge Frau aus meiner Heimatstadt, die mich
in einer sehr melancholischen Phase erwischte und es immer schaffte, dass ich
wegen ihr alles stehen und liegen ließ. Sie schaffte es, dass ich mich schlecht
fühlte, nur um mich danach wieder in den siebten Himmel zu holen.Es war eine Art der Abhängigkeit, die ich
heute nicht mehr erklären kann. Unut hat mich nicht nur einmal ermutigt es ihr
mal so richtig zu zeigen, selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Erfolglos.
C wusste dass ich nach der Prüfung noch mit Unut in die nächste
Stadt fahren wollte, C wiederum bekämpfte Unut, sie konnte Gift und Galle
spucken – Eifersucht in der schlimmsten Form, es ging nicht um Unut, es ging
darum , dass ich mich in Unuts Nähe wohl fühlte, dass Unut mir gut tat.
Die Nacht vor der Prüfung habe ich mit Unut verbracht,
leidenschaftlich hatten wir uns geliebt, es ist aber kein so entscheidendes
Erlebnis, dass es hier in den Blog gehört.
Am Morgen erschien Unut am Frühstückstisch so, dass ich mich am Kaffee
verschluckte und sie am liebsten direkt wieder ins Bett verfrachtet hätte. Die
Prüfung bei unserem Hassdozenten wollte sie zum Feiertag ihrer Lust an
Provokation machen. Unut hatte ihr dunkelblaues, fast schwarzes Ledermieder
angelegt, farblich passende Stretchhosen, die ihren unglaublichen Hintern
betonten. Sie grinste mich frech an und meinte nur, dass Bescherung erst nach
der Prüfung sei.
Sie hat mich erwartet, ein Outfit von dem sie mir schon einmal
vorgeschwärmt hat. Beinahe, beinahe hätte ich mir das genommen was sie mir
angeboten hat. Beinahe hätte ich mir ihren Körper genommen, ihre und meine Lust
genossen. Beinahe wäre mir meine Ekstase wichtiger gewesen.
Dann waren wir beide nackt, schutzlos, ohne Fassade, kein Versteck.
„Enya, ich liebe Dich“ „…?... Wie? Liebe wie … verliebt sein..?“
„Ja, Liebe wie verliebt sein und es ist mir sehr wichtig, dass Du es weißt.“
Ich nannte sie die Reisende, weil ich dachte dieses Wesen würde
einschweben aus seiner Galaxis, ein paar Momente verweilen und dann zu einem
anderen Planeten verschwinden.
Diese Frau hat mich immer wieder beleitet, ihre Songs, ihre Einstellung, ihr Rock'n Roll, ihre Laszivität, ihr Körper. Schon oft haben mich ihre Songs begleitet - dieser tut das in der nächsten Zeit...
Ich liebe diese Frau jeden, viel zu seltenen, Moment an dem wir uns sehen mehr. Enya trifft mich nicht, sie kommt nicht in den Raum. Enya ist zuerst in mir, in meiner Seele, meinen Gefühlen meinem Herz. Ich spüre ihre Präsenz telepathisch bevor ich sie sehen kann. Heute hatten wir uns zum Essen verabredet. Wir waren uns einig, dass wir heute unsere Lust und Leidenschaft hinter unsere Gedanken und unsere Erlebnisse zurückstellen.
Nein ich habe nicht vor Enya aufzufressen, obwohl ich sehr gerne an ihr rumknabbere. Wir haben uns verabredet, völlig unkonventionell - kein Sex. Wir gehen essen. Nur wir zwei mit ganz viel Zeit zum Reden. Ich bin sehr gespannt, wie sie auf die Entwicklung der letzten Tage reagiert. Ich freue mich auf ihr Lachen, ihre Offenheit, ihre Erzählung, ihre Nähe. Keine Erwartung, kein Druck - frei sein, Mensch sein. Das wird es werden.
Da war ich also bei Ihr und mit Ihr. Warum auch immer, ich war so nervös und zittrig wie bei unserem ersten Treffen. Enya hat bemerkt, dass etwas nicht stimmt, dass ich anders bin wie bei den letzten Treffen. Wir haben uns mehr unterhalten, als dass wir Sex hatten. Sie hat mir durch unsere späte Stille Kraft gegeben.
Und ich habe begriffen während mir uns unterhielten, als ich mich von ihr verabschiedete - Enya wird nicht der Grund sein können für das was ich getan habe. Enya wird mir wahrscheinlich nie das geben können, das geben wollen was ich geträumt habe. Trotzdem, nein deswegen war es richtig den Weg mit Yoko weiter zu gehen, zu dem Ende vor dem wir jetzt stehen.
Es wird auch ein Anfang sein ... Ich werde erleben was jetzt beginnt.
Wenn ich mir etwas so lange und so sehnsüchtig wünsche, dann habe ich für solche Tage immer ein Lied im Kopf.
Ich fand keines für heute – „Verdamp lang her“ handelt von einem Zwiegespräch mit einem Toten – nichts passte.
Bis ich heute früh die Hosen hörte – gleich geht es ab auf die Autobahn dä Winker drusse un et Fernleech ahn, Ruudekirche - Bocklemünd – Bayerkrüzz – die grün weißen Partybusse sehn nur noch meinen Kondensstreifen!
Und hier mein Tagesmotto
Tage Wie Diese
Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag und tanz vor Freude, über den Asphalt Als wär's ein Rythmus, als gäb's ein Lied Das mich immer weiter, durch die Straßen zieht Komm dir entgegen, dich abzuholen, wie ausgemacht Zu der selben Uhrzeit, am selben Treffpunkt, wie letztes mal
Durch das Gedränge, der Menschenmenge Bahnen wir uns den altbekannten Weg Entlang der Gassen, zu den Rheinterrassen Über die Brücken, bis hin zu der Musik Wo alles laut ist, wo alle drauf sind, um durchzudreh'n Wo die Anderen warten, um mit uns zu starten, und abzugeh'n
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit Wünsch ich mir Unendlichkeit
Das hier ist ewig,ewig für heute Wir steh'n nicht still, für eine ganze Nacht Komm ich trag dich,durch die Leute Hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht Wir lassen uns treiben, tauchen unter, schwimmen mit dem Strom Dreh'n unsere Kreise, kommen nicht mehr runter, sind schwerelos
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
Kein Ende in Sicht Kein Ende in Sicht Kein Ende in Sicht
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht Erleben wir das Beste, und kein Ende ist in Sicht Kein Ende in Sicht